Sister, Sister

Rezension zu „Sister, Sister“, von Sue Fortin

Der Psychothriller ist 2019 im Penguin Verlag erschienen.

Clare Tennisons Leben könnte perfekt sein. Ihr Ehemann Luke liebt sie, sie liebt ihre beiden Töchter. Dennoch wacht sie im Krankenhaus auf und kann sich nur an eines erinnern: Sie muss irgendetwas Schlimmes getan haben.

Der Rückblick und damit auch Clares Geschichte, beginnt sechs Wochen zuvor, als ihre Welt noch in Ordnung war. Clares Leben ist perfekt, beinahe jedenfalls. Wenn nicht ihre Schwester als kleines Mädchen verschwunden wäre. Ihre Mutter kann es nicht verkraften, dass der Vater die kleine Alice entführt und sie ihre Tochter seitdem nie wieder gesehen hat. 

Als gute Tochter hat Clare darauf verzichtet, mit ihrer Familie ein eigenes Leben zu führen. Alles dreht sich um Alice. Sie bleibt unauffindbar. Bis plötzlich ein Brief die Mutter erreicht. Die lange herbeigesehnte Schwester lebt! Als Alice ihre Familie besucht, steht Claires Welt schnell Kopf. Verrückte Dinge geschehen! Zuhause, in ihrer Ehe, in ihrer Arbeit, ihr ganzes Umfeld scheint sich gegen Claire zu wenden. Bei Tom, ihrem Arbeitskollegen, findet sie einen verständnisvollen Freund. Hat dies alles mit ihrer Schwester zu tun? 

Claire glaubt schon verrückt zu werden, da fasst sie sich ein Herz und geht dem „Fall Alice“ nach. Alleine, denn sogar ihr Mann steht nicht mehr hinter ihr! Sie findet nicht nur Erstaunliches und Furchterregendes heraus, sondern entdeckt auch noch ein Geheimnis, das ihre Mutter gut bewahren konnte.

Ein spannendes Buch, an manchen Stellen jedoch etwas zu langatmig. 

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